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jeudi 29 janvier 2026 après-midi

2026 - Première partie de session Imprimer la séance

Vidéo(s) de la séance 1 / 1

Ouverture de la séance n°8

Débat : Pour une interdiction des pratiques de conversion

Mme Martina KEMPF

Allemagne, CEPA

17:50:06

Herr Präsident, die Interessenserklärung für dieses Jahr gebe ich noch ab.

Liebe Kollegen,

natürlich befürwortet niemand von uns eine Therapie mit Gewaltbehandlung, um geschlechtliche Orientierung zu ändern. Darüber sind wir uns alle einig. Aber diesen Therapien gleichgestellt wird im ersten Satz der Resolution folgendes: Jedes Mittel oder jede Anstrengung, die beabsichtigt, eine Gender-Identität zu ändern – also jedes gesprochene Wort – fällt darunter, das nicht eine Bestätigung ist. Wenn also in einem Kind oder Jugendlichen die Idee geweckt wurde, im falschen Körper zu stecken, so darf es nach dieser Resolution nur eine Bestätigung dieser Meinung des Kindes geben. Wer einem Anderen auch nur einen gut gemeinten Ratschlag gibt, egal ob als Lehrer, kirchlicher Jugendleiter oder kirchlicher Seelsorger im Gebet, alle müssen nach dieser Resolution mit hohen Bußgeldern rechnen, wie auf Malta etwa mit bis zu 150.000 Euro oder mit Freiheitsstrafen, wie man in Spanien schon erwogen hat.

Nun ist es so, dass die Resolution auch deswegen zu weitgehend ist, da sie auch Pädophile und Exhibitionisten von einer Therapie ausschließt, und zwar anders als im Gesetz in Deutschland.

Liebe Kollegen der bürgerlichen Parteien,

ich verstehe, dass Sie zögern den Entwurf abzulehnen, denn Sie wollen nicht als homophob kritisiert werden. Doch mit Homophobie hat die Ablehnung des Entwurfes überhaupt nichts zu tun. Nein, sogar mehrere Organisationen, die sich für die Rechte von Lesben und Schwulen einsetzen, warnen eindringlich davor, dass dieser Entwurf angenommen wird. Es geht diesen Menschen nämlich auch darum, die Rechte von Kindern zu schützen, vor allem vor Medikamenteneinnahme, die zu nicht umkehrbaren Stimmveränderungen führen kann, und dazu, dass sie keine Kinder mehr gebären oder zeugen können. Wenn man nun einem jungen Erwachsenen von einer Geschlechtsumwandlungsoperation – zum Beispiel in einem Brief – abrät, dann wäre das nach der Resolution schon eine strafbare Handlung.

Schließlich enthält der Entwurf auch sogar diktatorische Elemente. Es soll eine Beschwerdestelle eingerichtet werden für Denunziation für Schüler. Schüler sollen also andere, vor allem ihre Lehrer, denunzieren. Genauso etwas gab es auch schon in der sozialistischen, sogenannten Deutschen Demokratischen Republik.

Liebe liberale Demokraten, denken Sie also bitte auch daran, dass der Entwurf auch die Berufsfreiheit von Lehrern beschneidet, ja sogar von Pfarrern, die ihre Religionsfreiheit wahrnehmen wollen und die göttliche Absicht und Ordnung darstellen wollen. Auch Sie können sich alle strafbar machen, nur weil sie die momentane Selbsteinstufung eines Kindes oder Jugendlichen nicht bestärken wollen. Religionsgemeinschaften werden so eingeschüchtert und sie sollen mit Organisationen der Trans-Ideologie zusammenarbeiten und dieser Ideologie entsprechendes Training erhalten. Daher sehen Sie bitte auch die 150.000 Unterschriften in einer Online-Petition und die vielen besorgten... [vom Präsidenten unterbrochen]

Vote : Pour une interdiction des pratiques de conversion

Débat selon la procédure d'urgence : 65e anniversaire de la Charte sociale européenne: les droits sociaux, socle de démocraties résilientes et de justice sociale

Vote : 65e anniversaire de la Charte sociale européenne: les droits sociaux, socle de démocraties résilientes et de justice sociale

Débat : Dialogue postsuivi avec la Macédoine du Nord

Vote : Dialogue postsuivi avec la Macédoine du Nord

La séance est levée à 20h.